Familienangeltag der Wallhäuser Angelfischer findet große Resonanz

25.08.2019

Roßla, den 25.08.2019

Gemeinschaftssinn leben, Passion pflegen und kulturelles Erbe wahren, dass verstehen die Wallhäuser Angelfischer als Leitmotiv ihres alljährlichen „Familienangeltages“.

 

Unmittelbar nach dem verdienten Jahresurlaub vieler Mitglieder, ist diese Veranstaltung zugleich verbunden mit einem ersten Austausch an Erlebnissen, Erfahrungen und neusten Informationen rund ums Angeln. Nicht selten hatten viele Teilnehmer ihr Urlaubsziel an einem beliebten Angelgewässer gewählt, um mit Wohlwollen der ganzen Familie auch den einen oder anderen Fisch zu überlisten.

Und so bietet der Familienangeltag eine gute Gelegenheit mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen, Freuden und Sorgen zu teilen, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, oder den nächsten Ausflug gemeinsam zu planen. Zugleich gibt es hier die neusten Informationen des Vorstandes, um nach Wochen der Entspannung, die nächsten Ziele kraftvoll anzugehen.

Der Vorstand um Werner Schomburg hatte das Gewässer am Altarm mit gutem Grund gewählt, weil neben reichlich vorhandenen Angelplätzen, auch gute Versorgungs- und Sanitäreinrichtungen dem familiären Charakter der Veranstaltung Rechnung trugen.

Und wie es bei solchen Veranstaltungen üblich ist, wurde auch für das leibliche Wohl  gesorgt. So stellten sich neben allgegenwärtiger guter Laune, schnell entspannte Mienen bei den Ehefrauen ein und herzliches Kinderlachen begleitete den Angeltag. So manche Fachsimpelei wurde durch den Fang eines Fisches unterbrochen,  der als wertvolles Lebensmittel in den kommenden Tagen den Speiseplan in einigen Familien bereichert.


Zu Beginn der Veranstaltung  nutzt der Vorstand  die Gelegenheit, um einige aktuelle Fragen mit in die Diskussion einzubringen.

Neben der Entwicklung  an der Talsperre Kelbra im Zuge der NATURA 2000 Evaluierung, mit den aus unserer Sicht ungerechtfertigten, zusätzlichen Einschränkungen für Angler, wurde auch das unsägliche Agieren von PETA thematisiert. In diesem Zusammenhang forderte Werner Schomburg  auch mehr Klarheit in der für die Angler unverständlichen Förderpraxis  von Naturschutzverbänden durch das Umweltministerium in Magdeburg.

Auch die Nachhaltigkeit der Entwicklung am Eichgaben bei Wallhausen wurde mit recht hinterfragt. Im „stillen Kämmerlein“ getroffen Entscheidungen unter Ausschluss Betroffener, erweisen sich oft als Bumerang. Denn nicht ohne Sorge beobachten die Angler den erneuten Verlandungsprozess am Eichgraben. So meint Sven Klose, der als Gast der Veranstaltung beiwohnte: „wenn eine Entschlammung nicht nur ein halber Schritt in die richtige Richtung bleiben soll, muss es zu einem Anschluss an die Helme kommen. Erst dann würden über höhere Durchflussmengen an Wasser, die immer wiederkehrenden Probleme gelöst“. Mehrfach wurde die Forderung laut, dass es an der Zeit ist,  das Problem einer nachhaltigen Lösung zuzuführen, als es weiter auf dem Rücken der Steuerzahler auszusitzen.

Natürlich wurden auch die Fänge der letzten Wochen besprochen und nicht selten war die Sorge über die Entwicklung der Wasserstände allgegenwärtig. Darauf die richtigen Antworten zu finden, wird uns noch geraume Zeit beschäftige.

Mit Kaffee und Kuchen oder Deftigem vom Grill versprachen sich viele Mitglieder, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Vom jüngsten Teilnehmer bis hin zum Nestor Rudi Rabel, der mit 83 Jahren nebst Ehefrau teilnahm, fanden alle den Familienangeltag eine gelungene Veranstaltungsform, die wir im Verein unbedingt pflegen sollten. Und nicht zum Schluss dankte Werner Schomburg dem Roßlaer Verein für die Bereitstellung von Manpower und  Infrastruktur, die nicht unwesentlich zum Gelingen des Familienangeltages beitrug. Bilder und Text: Gerhard Jarosz

 

 

Foto: mit Kind und Kegel zum Familienangeltag

Fotoserien zu der Meldung


Familienangeltag der Wallhäuser Angelfischer (25.08.2019)

Gemeinschaftssinn leben, Passion pflegen und kulturelles Erbe wahren, das ist der Leitgedanke des Familienangeltages.