Vertreterversammlung zog Bilanz, entlastete den Vorstand und bestätigte eingeschlagenen Kurs
Sangerhausen, den 26. April 2025
Am vergangenen Sonnabend führten die Vertreter des Kreisanglervereins ihre satzungsmäßig vorgesehene Versammlung durch. Im Mittelpunkt stand dabei die Bilanz in der Verbandsarbeit nach der personellen Umstrukturierung vor drei Jahren, die Entlastung des Vorstandes für diesen Zeitraum und die Bestätigung des eingeschlagenen Kurses.
In seinem Bericht beleuchtete der Vorsitzende, Gerhard Jarosz alle Bereiche der Verbandsarbeit und konnte dabei dem Verein eine solide Basis attestieren. Stabile Mitgliederzahlen bei gegenläufiger demographischer Entwicklung, ein attraktives Vereinsleben, eine verbesserte materielle Basis und geordnete Finanzen lassen mit Zuversicht in die Zukunft schauen. Basis dafür bilden 1050 Mitglieder in 21 Vereinen, 630 ha Wasserfläche an 32 Angelgewässer.
Die Festschreibung der Angelfischerei an der Helme-Talsperre im Ergebnis von fünfjährigen Beratungen am runden Tisch des Ministeriums (wir berichteten), verbunden mit der sich in Arbeit befindlichen Neuerarbeitung eines Folge-Pachtvertrages mit dem Talsperrenbetrieb und die bevorstehende Anpachtung eines neuen Gewässers westlich von Wallhausen, mit ca. 1,5 ha Wasserfläche noch im 1. Halbjahr, sind dafür eindrucksvoller Beleg.
Darüber hinaus wurde die materiell-technische Basis unserer Gemeinschaft im Landesverband für jeden Verein spürbar verbessert. Begonnen beim Schilf-Mähboot über die Pfahlramme, steht nun ein Notfallanhänger zur Wasserbelüftung auf Abruf für jeden Verein bereit. Darüber hinaus wird der Einsatz eines ökologischen Bildungs-Mobils vorbereitet. In diesem Zusammenhang wurde auch über die verbesserte institutionelle Förderung durch das Land gegenüber den Anglern und Jägern informiert. Sie steigt 2025 auf 38.000 € und im Folgejahr auf 50.000 € je Verband. Damit wird die Kluft in der Anerkennung von Leistungen gegenüber anderen Naturschutzverbänden erstmalig deutlich verringert.
Neben vielen weiteren Punkten erinnerte der Vorsitzende noch an die Inklusionsarbeit in den Vereinen und bat um Unterstützung des Roßlaer Vereins bei der Bewerbung für den Publikumspreis 2025 in der Kampagne „Revierpionier“.
Nach kurzer Diskussion erfolgte im Anschluss der Vortrag der Berichte der Kassenprüfer für die Jahre 2022, 2023 und 2024. Diese wurden von der Vertreterversammlung ohne Gegenstimme bestätigt und der Vorstand entlastet. Gleiche Zustimmung erteilten die Vertreter den vorgestellten Grundzügen des Finanzplans für 2025.
Foto: Anton Hutzler Text: Gerhard Jarosz
Bild zur Meldung: Foto: A. Hutzler; Vertreter entlasten den Vorstand duch Handzeichen