weitere Abfischaktion an der Helme-Talsperre Kelbra

24.10.2020

Kelbra, 24.10.2020

Am Sonnabend fand die zweite Abfischaktion unterhalb vom Bauwerk 1 an der Helme-Talsperre Kelbra statt.

Mit der planmäßigen Absenkung des Wasserstandes aus vorbeugenden Gründen des Hochwasserschutzes, geht der Eintrag von "Teichfischen" (oder Fremdfische) in das Fließgewässer Helme einher. Um die Auswirkungen der Verfälschung des Artenspektrums im Fließgewässer Helme zu verringern, ist die Abfischaktion deshalb keine beabsichtigte „Ernte“ des Ertrages, sondern handfeste Schadensbegrenzung im Sinne des Naturschutzes und zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie der EU. (Wir berichteten ausführlich über die Hintergründe bereits am 11. Oktober.)

Auch diesmal  nahmen  40 freiwillige Helferinnen und Helfer mit 10 Transportgespannen, die mit Fischtransportbehälter und Belüftungssystem ausgerüstet waren, teil. Die Bergung der Fische verlief zügig und die Umsetzung erfolgte in bekannten Pachtgewässer des KAV. Auch konnten wieder Muscheln geborgen werden, die ebenfalls umgesetzt wurden.

Der Vorstand des Kreisanglervereins bedankt sich bei allen Freiwilligen und den Mitarbeitern des Talsperrenbetriebes für ihre große Einsatzbereitschaft. Die Mitarbeiter des TS-Betriebes hatten weitsichtig ein entsprechendes Gitter eingebaut, so dass ein großer Teil der Fische nicht in die Helme entweichen konnte.

Zur Umsetzung des Stauregime für diesen Herbst/Winter  haben wir als Fischereiausübungsberechtigter den Verpächter angefragt und hoffen auf eine zeitnahe Antwort.   GJ

 

 

 

Foto: Blick über Bauwerk 1 und die Restwasserfläche der Helme-Talsperre

Fotoserien zu der Meldung


weitere Abfischaktion an der Helme-Talsperre Kelbra (24.10.2020)

Um die Auswirkungen der Verfälschung des Artenspektrums im Fließgewässer Helme zu verringern, ist die Abfischaktion keine beabsichtigte „Ernte“ des Ertrages, sondern handfeste Schadensbegrenzung im Sinne des Naturschutzes und zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie der EU.